Certitude in ZIB und Ö1 Journal zu IT-Sicherheit in Haushalten

Gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) führte Certitude eine Studie zur IT-Sicherheit in Privathaushalten durch. In diesem Zusammenhang war Marc Nimmerrichter, Managing Partner von Certitude Consulting, am vergangenen Wochenende in mehreren ORF-Formaten zu Gast.
Er wies dabei auf die Bedeutung von IT-Sicherheit auch im privaten Umfeld hin und nannte konkrete Beispiel aus Angriffe im privaten Haushalt. Das besondere dabei: Der Angreifer ist sehr häufig der Ehepartner oder Ex-Partner. Die Abhängigkeit von einzelnen Personen mit technischem Knowhow und vollen Zugängen macht viele Personen verwundbar. Dies zeigt sich insbesondere nach einer Trennung: Zugänge funktionieren nicht mehr, private Nachrichten werden mitgelesen oder die Heizung wird via App unerlaubt deaktiviert.
Mit zunehmender Vernetzung digitaler Geräte wächst die Angriffsfläche in Haushalten deutlich. Viele Schutzmechanismen sind technisch vorhanden, werden jedoch im Alltag nicht konsequent genutzt oder sind für Anwenderinnen und Anwender nicht ausreichend verständlich umgesetzt. Genau deshalb sind „Security by Default“ und „Usable Security“ wichtige Ansätze in diesem Umfeld. Sicherheit muss nicht nur technisch implementiert, sondern auch praktikabel und ohne vertiefte Fachkenntnisse anwendbar sein.
Der EU Cyber Resilience Act (CRA) nimmt Hersteller künftig stärker in die Pflicht, Sicherheitsanforderungen strukturiert und nachvollziehbar umzusetzen.
Beiträge ansehen und nachhören:
ZIB (ORF 1):
Beitrag auf on.orf.at
Ö1 Morgenjournal:
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