NÖN Interview zu PHP-Sicherheitslücke
Kürzlich sorgte eine kritische Sicherheitslücke in der Programmiersprache PHP für Aufsehen. Aus diesem Grund wurden zahlreiche Websites, wie jene der Universität Wien, der TU Graz oder der Caritas, vorsorglich offline genommen. IT-Security-Experte Marc Nimmerrichter, Managing Partner bei Certitude Consulting GmbH, erklärt im Interview mit der NÖN die Ursache und die weitreichenden Folgen dieser Sicherheitslücke.
Cyberkriminelle hätten diese Sicherheitslücke für ihre Machenschaften ausnützen können, denn PHP wird vor allem für jene Websites genutzt, die dynamische Inhalte anbieten oder Funktionen wie Suchmasken enthalten. Dazu zählen Nachrichtenportale, Webshops oder Content-Management-Systeme.
Durch die Ausnutzung solcher Schwachstellen könnten Websites optisch verändert werden können (Defacing), um politische Botschaften zu verbreiten und den Betreibern zu schaden. Ebenso sind Erpressungsversuche und Datendiebstahl denkbar. Es ist damit zu rechnen, dass es in den nächsten Wochen und Monaten zu solchen Angriffen kommen wird.
Weitere Details können Sie online im Artikel zur PHP-Sicherheitslücke: Warum Millionen Websites weltweit offline gingen. der NÖN nachlesen.

Eine abgewandelte Version erschien kurze Zeit später in der Print-Version der NÖN:
